In einem fest im Mauerwerk verankerten Tresor können Sie Bargeld, wichtige Papiere, Schmuck und viele andere Gegenstände sicher aufbewahren. Diese Tresore bekommen Sie in zahlreichen Ausführungen, die sich vor allem im Hinblick auf den Einbruchschutz und den Feuerschutz unterscheiden. Damit Sie sich für das richtige Modell entscheiden, deshalb im Folgenden einige Punkte, auf die Sie achten sollten.

Die verschiedenen Tresor-Typen

Tresore lassen sich in die drei Gruppen der Möbeltresore, der Standtresore und der Wandtresore unterteilen. Möbeltresore werden in einen Schrank oder ein anderes Möbelstück gesetzt und in der Regel an die Wand geschraubt. Standgeräte stehen frei im Raum und Wandtresore werden – wie der Name schon sagt – in eine Wand eingebaut. Sie lassen sich daher nicht ohne Weiteres mitnehmen und bieten Wertgegenständen deshalb den besten Schutz.

Die Sicherheitsstufen bei Tresoren

Tresore werden nach den europaweit geltenden Normen EN 1143-1 und EN 14450 in Sicherheitsstufen eingeteilt, die auch als Widerstandsgrade bezeichnet werden. Grundlage für die Zuordnung zu einer bestimmten Stufe sind Tests, bei denen mit verschiedenen Werkzeugen versucht wird, den Tresor aufzubrechen. Je länger er diesen Versuchen standhält, desto höher ist seine Einstufung. Die Sicherheitsstufe ist nicht nur für Sie persönlich von Bedeutung. Sie spielt auch eine wichtige Rolle, wenn Sie eine Versicherung abschließen möchten. Je höher die Sicherheitsstufe ist, desto mehr Bargeld und Wertgegenstände können Sie in Ihrem Tresor aufbewahren. Die Norm EN 1143-1 dient auch als Grundlage für die Herstellung von Waffenschränken. Diese müssen seit Juli 2017 mindestens der Sicherheitsstufe 0 entsprechen.

  • Sicherheitseinstufung und Einbruchschutznorm: S1 nach EN 14450
  • Gewicht: 23 kg, Volumen: 27 l
  • Doppelbartschloss mit 2 Schlüsseln, 3-seitiges Riegelwerk
  • Versicherungsschutz privat: 5000 EUR, Versicherungsschutz gewerblich: 2500 EUR
  • Bodenverankerung und Wandverankerung vorgerüstet
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S1 und S2 und die Klassen O bis VI nach der EN 1143-1

Tresore, die den Anforderungen der EN 14450 entsprechen, bieten einen geringeren Schutz als Tresore, die nach der EN 1143-1 geprüft wurden. Sie werden den Sicherheitsstufen S1 oder S2 zugeordnet. Tresore, die nach der Norm EN 1143-1 klassifiziert sind, werden dagegen in die Klassen 0, I, II, III, IV, V und VI unterteilt. Im privaten Bereich kommen vor allem Tresore der Sicherheitsstufen 0 bis III zum Einsatz, denn schon bei den Klassen 0 und I bieten die Versicherungen Policen, mit denen sich Gegenstände mit einem Wert von etwa 40.000 bis 65.000 Euro versichern lassen. Bei diesen relativ kleinen Tresoren ist es allerdings wichtig, sie im Gebäude fest zu verankern, damit Einbrecher sie nicht wegtragen, um sie an einem anderen Ort ganz in Ruhe zu öffnen.

Der Feuerschutz bei Tresoren

Ein weiterer Punkt, auf den Sie bei der Auswahl eines Tresors achten sollten, ist seine Klassifizierung im Hinblick auf den Feuerschutz. Er spielt nicht nur bei der Aufbewahrung von Bargeld, sondern auch bei wichtigen Dokumenten und anderen brennbaren Gegenständen eine entscheidende Rolle. Der Feuerschutz wird anhand der Norm EN 1047-1 geprüft. Nach ihr werden Tresore in die Klassen S60P, S120P, S60DIS und S120DIS eingeteilt. Die Zahlen stehen für 60 beziehungsweise 120 Minuten, die Wertgegenstände im Tresor geschützt sind, der Buchstabe P für Papier und das Kürzel DIS für Datenträger. Sowohl der Feuerschutz als auch der Einbruchschutz, den ein Tresor bietet, ist an einer Prüfplatte zu erkennen. Sie wird in der Regel an der Innenseite der Tür angebracht wird.

Die Verriegelungsmechanik bei Tresoren

Als Verriegelung nutzen viele Hersteller von Tresoren Doppelbartschlösser, die sich mit einem entsprechenden Schlüssel öffnen lassen. Weitere Varianten sind Zahlenkombinationsschlösser in mechanischen oder elektronischen Ausführungen. Bei einem mechanischen Zahlenschloss öffnen Sie den Tresor durch die Eingabe des Codes an einer Einstellscheibe, bei der elektronischen Variante tippen Sie ihn ein. Ein elektronisches Zahlenkombinationsschloss kann zusätzlich mit einem Doppelbartschloss ausgestattet sein, damit Sie den Tresor öffnen können, falls die Schließelektronik einmal versagt.

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